Archiv für April 2011

Profitmaximierung am Spreeufer auch für Zapf Umzüge

Über eine Versammlung zu den Planungen für das Spreeufergrundstück der Zapf Umzüge AG gibt es einen Artikel im MieterEcho: „Schätze, wem Schätze gebühren“ heißt er, und thematisiert vor allem die Reaktionen des Friedrichshain-Kreuzberger Bürgermeisters Franz Schulz (Grüne) auf die Bebauungswünsche von Zapf. Diese wollen das Grundstück möglichst teuer verkaufen, damit sich ein Umzug an einen anderen Ort auch wirklich lohnt. Und teuer verkaufen lässt sich das Grundstück, wenn es ordentlich dicht bebaut werden kann.

Nun haben Schulzens Grüne bereits vor einem guten Jahr „Planungsleitlinien für das Kreuzberger Spreeufer“ (PDF 1,4 MB) erlassen, die bereits ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem „Spreeufer für alle“-Bürger/innenentscheid darstellen: Nur 30 Meter freier Uferstreifen gegenüber 50 Meter laut Bürger/innenentscheid. Von diesen Planungsleitlinien wollte Schulz nun jedoch angesichts der Zapf-Pläne (PDF 9,1 MB) nichts mehr wissen, gab sich mit einem größtenteils zehn Meter breiten Uferstreifen sichtlich zufrieden. Hauptsache es wird gebaut am Spreeufer.

Weitere Presseberichte zu der Versammlung und den Plänen der Zapf Umzüge AG sowie des Architekturbüros Graft finden sich auf der Seite des Stadtteilauschuss Kreuzberg e.V., der die Veranstaltung organisiert hatte.