Mediaspree-Revival unter Rot-Schwarz

Die Spreeufer zwischen Jannowitz- und Elsenbrücke tauchen sogar im Koalitionsvertrag des neuen Senats auf:

Die Weiterentwicklung von Mediaspree stärkt den Wirtschaftsstandort Berlin.

Kein Wort vom Bürger_innenentscheid, vom Willen und Interesse der Anwohner_innen, von Spreeufer für alle, kein Wort von sozialen Leitlinien, kein Wort zum Erhalt denkmalgeschützter Altbauten.

Liest man weiter, so verwundert dies jedoch auch nicht, zeigt sich das Demokratieverständnis und die Verachtung gegenüber den (Aufwertungs-)Betroffenen doch in diesem kleinen Ansatz, der wohl soetwas wie „Bürgerbeteiligung“ meinen soll:

Bei wesentlichen baulichen Maßnahmen gilt es, Information und Akzeptanz zu steigern, indem die Öffentlichkeit mithilfe der zur Verfügung stehenden Komunikationsmittel wie Internet, Flugblätter, Postwurfsendungen, Anzeigen etc. über Art, Zweck, Dauer und zu erwartende Auswirkungen informiert wird.