Luxusbau und Mauerabriss gehen weiter

Eigentlich ist es nichts neues, dass der Bürgerentscheid „Spreeufer für alle!“ von Parteipolitik, Verwaltung und Wirtschaft ignoriert wird. Es ist sogar seit 2008 ausdrückliche Senats-Leitlinie, den Entscheid nicht zu befolgen sondern den Grundstückseigentümern am Spreeufer ihre Profite abzusichern – gleichzeitig ging die Privatisierung städtischer Ufergrundstücke ungebremst weiter. Es ist ja auch nichts neues, dass die Macht des Kapitals das Gegenteil von Demokratie ist.

Ehrlich gesagt sind wir Spreepirat_innen bei den Protesten rund um den East-Side-Gallery-Abriss und gegen das „Living Bauhaus“-Luxusbauvorhaben nicht wirklich beteiligt. Jedenfalls nicht organisatorisch. Wenn ihr also Neuigkeiten rund um Geschehnisse und Aktionen erfahren wollt, dann solltet ihr euch an das Bündnis „East Side Gallery retten!“ (Facebook) wenden.

Mit dabei sind die AG Spreeufer beim Initiativkreis Mediaspree versenken und das Megaspree-Bündnis.