Archiv der Kategorie 'Bauvorhaben'

Proteste gegen neue Hochhäuser am Spreeufer

Die Agromex GmbH & Co KG ist spezialisiert auf teure Wohnungsbauten, die sich der allergrößte Teil der Berliner_innen niemals leisten könnte. In Freidrichshain hat sie für ein großes Neubauprojekt in der Dolziger Straße mit „beheizbaren Kinderwagenabstellplätzen“ geworben.

Jetzt will Agromex immer höher hinaus: Am Alt-Treptower Spreeufer, unweit von der Arena, will Agromex drei Hochhäuser mit Luxuswohnungen und Hotel zwischen den Allianz-“Treptower“ und die „Twintowers“ setzten.

Dagegen regt ich Widerstand einer Mieter_innen-Initiative aus der Hoffmann- und Fanny-Zobel-Straße, die untersützt wird von der Stadtteilinitiative Karla Pappel und dem Initiativekreis Mediaspree versenken!

Agromex hat einen Architekturwettbewerb ausgerufen, dessen Ergebnisse am Montag im Beisein von Bezirks- und Senatsvertreter_innen ausgewählten Presseleuten vorgestellt werden sollen. Die betroffenen Mieter_innen sind dort nicht erwünscht, daher halten sie um 14 Uhr vor der Berlin-Niederlassung von Agromex in der Chausseestraße 131 eine eigene Pressekonferenz ab.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von Karla Pappel und bei Mediaspree versenken!

Auch die Demonstration zum 4. Jahrestag des „Spreeufer für alle!“-Bürger_innen-Entscheids soll am 14. Juli an der Stelle vorbeiführen, an der die Agromex-Hochhäuser geplant werden. Für die Demonsration wurde jetzt ein eigener Blog eingerichtet. Das nächste Vorbereitungstreffen für die Demo ist am 27. Juni um 20 Uhr auf dem RAW-Gelände, Revaler Straße 99, Tor 2, Treffpunkt ist vor der „Küste“ (Stoff- und Gerätelager).

Profitmaximierung am Spreeufer auch für Zapf Umzüge

Über eine Versammlung zu den Planungen für das Spreeufergrundstück der Zapf Umzüge AG gibt es einen Artikel im MieterEcho: „Schätze, wem Schätze gebühren“ heißt er, und thematisiert vor allem die Reaktionen des Friedrichshain-Kreuzberger Bürgermeisters Franz Schulz (Grüne) auf die Bebauungswünsche von Zapf. Diese wollen das Grundstück möglichst teuer verkaufen, damit sich ein Umzug an einen anderen Ort auch wirklich lohnt. Und teuer verkaufen lässt sich das Grundstück, wenn es ordentlich dicht bebaut werden kann.

Nun haben Schulzens Grüne bereits vor einem guten Jahr „Planungsleitlinien für das Kreuzberger Spreeufer“ (PDF 1,4 MB) erlassen, die bereits ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem „Spreeufer für alle“-Bürger/innenentscheid darstellen: Nur 30 Meter freier Uferstreifen gegenüber 50 Meter laut Bürger/innenentscheid. Von diesen Planungsleitlinien wollte Schulz nun jedoch angesichts der Zapf-Pläne (PDF 9,1 MB) nichts mehr wissen, gab sich mit einem größtenteils zehn Meter breiten Uferstreifen sichtlich zufrieden. Hauptsache es wird gebaut am Spreeufer.

Weitere Presseberichte zu der Versammlung und den Plänen der Zapf Umzüge AG sowie des Architekturbüros Graft finden sich auf der Seite des Stadtteilauschuss Kreuzberg e.V., der die Veranstaltung organisiert hatte.

Bürger_innen Info zu aktuellen Bauvorhaben

Warum wird das Mediaspree-Bürger_innenbegehren von 2008 ignoriert?

Folgende Bauprojekte, die auf ehemals öffentlichen Grundstücken geplant sind, drohen demnächst gegen den im Bürger_innenbegehren festgestellten Bürger_innenwillen umgesetzt zu werden:

Daimler/ Anschutz Areal – Friedrichshain

Der Mercedes Benz Vertrieb Deutschland beschleunigt die vom Bürger_innen-Begehren abgelehnte Entwicklung des Anschutz-Areals rund um die O2 World. Für den Konzern wird die Vivico – die privatisierte Bahn-Immobiliengesellschaft – bauen.

Nach Aussagen eines Daimlersprechers will das Unternehmen dazu beitragen „Mediaspree“ in einen Potsdamer Platz zu verwandeln.

Seit 2004 gibt es einen Bebauungsplan. An diesen hält sich Anschutz, weil es hohe Gewinne verspricht. Dieser Bebauungsplan soll mit Bürgerbeteiligung stattgefunden haben. Dass das Bürger_innen-Begehren diese Pseudo-Veranstaltung inzwischen zur Farce erklärt hat, ist diesen Herren egal. Sie stellen sich damit wissentlich, provokativ gegen den bekundeten Bürgerwillen.

Das Maria Grundstück/ Schillingbrücke – Friedrichshain

LIP-Pläne für die Straßenecke Stralauer Platz / SchillingbrückeDie Ludger Inholte Projektentwicklung GmbH (LIP) möchte auf dem Grundstück des Clubs „Maria“ ein Hotel, Luxuswohnungen und Büros errichten.
Auch das ehemalige Gasag-Gebäude am Stralauer Platz soll einem Hotel weichen. Daneben steht bereits die architektonische Glanzleistung des Ibis-Hotels. Es nervt uns, dass nur noch Hotels und Luxuslofts gebaut werden.
Der Senat hat gedroht, bei Beachtung des Bürger_innenbegehrens, die Planung an sich zu ziehen, um dadurch den Bürger_innenwillen brechen zu können.


Maria muss Ende Mai bereits die Gebäude räumen. Der Berliner Liegenschaftsfonds und LIP sind noch in Verhandlungen über den Verkauf des Grundstücks.

Berlins Große Freiheit/ Osthafen – Friedrichshain

„Berlins Große Freiheit“ der Baukonzerne und Immobilienleute: Vorbei am Bürgerwillen will der Baukonzern Hochtief am Osthafen ein Bürogebäude in Beton gießen. Das Gebäude soll vermietet werden.

Die städtischen Hafenbetriebe Behala hatten an dem Tag einen Bauantrag eingereicht, an dem die Sperrfrist des Bürger_innenbegehrens. Hätte der Stadtplanungsausschuss das Bürger_innenbegehren zu dem Zeitpunkt angenommen, so hätte der Bauantrag aufgrund der Sperrfrist nicht genehmigt werden können. Der Tagesordnungs­punkt Bürger_innenbegehren wurde damals wegen später Stunde auf die nächste Sitzung verschoben.

Die BVV hatte damals gezeigt, wie Prioritäten gesetzt werden, der Senat und der Chef des landeseigenen Unternehmen ebenso: Bürger_innen-interessen stehen an letzter Stelle!!

Der Behala-Chef Reim erklärte zu seinem unerhörten Vorgehen, das er vom Senat zur maximalen Profiterwirtschaftung angehalten sei und er deshalb diesen Schritt unternehmen musste.

Spreefeld/ Köpenicker Straße – Mitte

Eine Baugruppe möchte es sich am Spreeufer wohnlich einrichten.

Das Grundstück der ehemaligen Strandbar Kiki -Blofeld liegt in Berlin-Mitte, das Bürgerbegehren gegen ‚Mediaspree’ gilt allerdings nur für Friedrichshain und Kreuzberg.

Immerhin sollen auch Mietwohnungen entstehen – die Frage ist nur zu welcher Miete? Und es sind sogar Freiflächen direkt an der Spree geplant, die verpachtet werden sollen.

 
Weitere Infos wird es auf einer gesonderten Seite zu Bauvorhaben geben. Die Seite ist noch im Aufbau.

Kontakt E-Mail: spreepiratinnen(ät)riseup.net

Daimler-Stern überm Spreeufer?

Gerade erst hatten hunderte Demonstrant_innen nach der Liebig14-Räumung eine „Schneise der Zerstörung“ an den Mediaspree-Projekten in Friedrichhain hinterlassen, da meldet sich Mercedes-Benz und will mit von der Partie sein. Nein, nicht brandschatzend, wie viele der Konzernprodukte weltweit in Kriegen eingesetzt werden, sondern als Zielscheibe: Neben Büros für 1200 Angestellte soll auch ein Mercedes Showroom entstehen – mit großen Schaufensterscheiben. Tststs…

Grobes Modell der Anschutz-PläneBereits 2013 soll nun also der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland vom Potsdamer Platz ans Spreeufer, zwischen Ostbahnhof und O2-Halle, ziehen. Bis dahin müsste natürlich noch was dort gebaut werden, und das besorgt die Vivico Real Estate, bekannt als mittlerweile selbst privatisierte Bahn-Immobilien-Privatisierungsagentur.

Und freuen tut sich bestimmt das reaktionär-homophobe Ars**loch Philipp Anschutz, endlich, nach vielen vielen Jahren ein erstes Stückchen des riesigen brachliegenden Anschutz-Geländes verkauft und bebaut zu bekommen. (Wenn die in dem Tempo weiter machen, ist die O2-Halle längst wieder abgerissen, bevor drum herum nur die Hälfte bebaut ist.)

Immerhin zeigt der Mercedes-Deal gleich ein paar Mediaspree-typische Umstände mit aller Deutlichkeit:

  1. Der Bürger_innenentscheid „Spreeufer für Alle!“ soll mal wieder keine Rolle spielen. Das Anschutz-gelände ist zwar außerhalb des 50-Meter-Uferstreifens, doch die Forderung, im Mediaspree-Gebiet keine neuen Hochhäuser zuzulassen, wird einfach ignoriert. Der Grüne Bürgermeister Franz Schulz hat bereits seine heillose Begeisterung für die Mercedes-Pläne bekannt gegeben.
  2. Medienklitschen und -unternehmen werden hier nur untergebracht, wenn es sich zufällig ergibt. Die privaten Grundstückseigentümer sind froh, wenn ihnen irgendwer die Grundstücke nach Jahren des Wartens abnimmt. „Mediaspree“ ist dabei vor allem ein Werbemittel, um den Investitionsraum Spreeufer bekannt und interessant zu machen.
  3. Das große Märchen des versprochenen Arbeitsplatzwunders ist blanker Unsinn. Wen interessiert es, wenn ein Unternehmen von Platz A nach Platz B umzieht?
  4. Viele Unternehmen siedeln sich zur Kostenersparnis an. Bei Universal Music ging es damals um die Verschlankung des Unternehmens, bei Mercedes sind es die billigeren Tarifverträge, die in Ost-Berlin gelten.
  5. Die Karawane zieht auch wieder weiter: Mercedes hat Vivico zufolge einen 10-Jahres-Mietvertrag abgeschlossen. Am Potsdamer Platz haben sie es keine 15 Jahre ausgehalten, obwohl sie selbst Bauhherr gewesen sind. Geht es danach weiter nach Oberschöneweide, weil es dort noch billiger ist? Nicht dass so ein Weiterziehen schlimm wäre, aber wir lassen uns dafür doch nicht unsere Spreeufer versauen!
  6. Widerstand ist weiter nötig: Mediaspree versenken!

Jesses Maria!

Noch mehr Hotelzimmer, noch mehr Büroflächen, noch mehr Luxuswohnungen

Die AG Spreeufer im Initiativkreis Mediaspree versenken! hat sie jetzt öffentlich gemacht: Die Pläne (pdf) für das Spreeufergrundstück, auf dem in einem Flach jetzt noch der Club „Maria am Ostbahnhof“ tausende Leute zu Konzerten und Partys lockt. Das Grundstück ist vom Berliner Liegenschaftsfonds privatisiert und an die Ludger Inholte Projektentwicklung verkauft worden, und die wollen es so richtig vollknallen mit allem, was sie meinen am Markt profitabel verscheuern zu können: Hotel, Büros, Luxuswohnungen.

Wir protestieren gegen das Vorhaben der Ludger Inholte Projektentwicklung GmbH aus Hamburg, das kulturell genutzte Spree-Grundstück an der Schillingbrücke sinnlos zu verbauen.
Die Planung verstößt mehrfach gegen den Bürgerentscheid. Statt einem Uferabstand von mindestens 50 Metern sind nur 12-22 Meter vorgesehen. Auch die Bauhöhe verstößt mit 26,30 bis 30 Metern gegen den Bürgerentscheid – das sind ein bis zwei Geschosse zuviel. Dazu kommt die sterile Langeweile, die geplant ist. Luxuslofts mit eingezäunten Vorgärten werden das neue Bild des Spreeufers abgeben – öffentliche Nutzungen: Null. Dann sollen gleich zwei Hotels auf einen Haufen gebaut werden (auf dem Nachbargrundstück ist ebenfalls eins geplant). Ein Büroblock rundet die „visionäre“ Nutzung des Spreeufers ab. Dafür werden der beliebte Club „Maria und Josef“ und das Gasag-Gebäude abgerissen.

…soweit die AG Spreeufer zu den Bauplänen. Und es reicht den Immobilienentwicklern offensichtlich nicht, auf maximalen Profit zu setzen und den demokratischen Willen des BürgerInnenentscheids „Spreeufer für alle“ vollkommen zu missachten, nein, es muss auch noch biedere Ödnis sein, mit der die Spreeufer zubetoniert werden. Naja, kein Wunder, wenn mensch sich anschaut, welche tollen Referenzprojekte die L.I.P. auf ihrer Internetseite zur Schau stellt…

Die Taz meldet nun, unser aller Bürgermeister Klaus Wowereit habe sich zu Referenden über Großprojekte bekannt: Erneut eine hinterhältige Showeinlage also, mit der sich der rot-rote Senat in der Öffentlichkeit zu rühmen versucht, während er gleichzeitig völlig gegenteilig handelt: Denn nach dem Bürgerentscheid gegen Mediaspree dürfte ein Bau wie auf dem Maria-Gelände gar nicht zugelassen werden, der Senat drückte jedoch mit aller Macht durch, dass das Referendum keinen spürbaren Einfluss haben solle.

Die Freiheit der Investoren ist nicht die Freiheit die wir meinen

So, nun isses raus – der Baukonzern Hochtief hat sein nächstes Media­spree-Bauprojekt angekündigt: Ein Büroklotz im Osthafen soll es sein, gleich neben dem noch nicht ganz fertig gestellten „nhow“-Luxushotel. Das neue Projekt hört auf den eher peinlichen Namen „Berlins Große Freiheit - work life balance offices“.

Dabei stehen zur Zeit etwas 1,6 Mio. Quadratmeter Büroflächen leer in Berlin, und es wird berichtet, Unternehmen bezögen neue Flächen höchstens, um den Laden angesichts der Wirtschaftskrise zu verkleinern. Will Hochtief die Unternehmen etwa mit einer schicken Aussicht aufs Wasser locken, damit das Downsizing sich als Imagegewinn verkaufen lässt?

Und dann dieser Claim: „work life ballance“ – ein Arbeitsort, an dem sich die untoten Karrierestreber ein bisschen lebendig fühlen können, auch wenn massive Überstunden, die man selbstverständlich in Aufopferung für den Betrieb auf sich zu nehmen hat, das Leben zum Grauen machen? Der alte Spruch: Arbeit macht das Leben aus.

Aber auch schön: Haben wir im Herbst gleich zwei Anlässe, wieder in den Osthafen zu mobilisieren, und können mit lautstarkem Widerspruch gegen die Eröffnung des perfiden Luxushotels auch gleich den Widerstand gegen ein weiteres Neubau-Investorenprojekt eröffnen.

Aber es sei daran erinnert: Ein angekündigtes Vorhaben heißt noch lange nicht, dass auch wirklich gebaut wird. Das gesamte Projekt Mediaspree wimmelte Zeit seines Lebens vor lauter lebender Leichen, Baupläne, die viel Jahre lang herumgereicht wurden, aber doch nie die Schublade verließen. Ausgerechnet die Börsenzeitung schrieb kürzlich:

Großen Baukonzernen drohen magere Zeiten. Nirgendwo in Europa gibt es aktuell Anzeichen, dass es wieder zu spekulativen Neubauprojekten von Büroimmobilien kommt, resümiert Jan Linsin, Head of Research bei CB Richard Ellis (CBRE) in Deutschland, die momentane Lage in den großen europäischen Bürometropolen

Autoaufzüge am Treptower Spreeufer?

Wie ein aktueller Artikel bei Indymedia unter Bezug auf die Morgenpost und den Treptower Baustadtrat Rainer Hölmer (SPD) berichtet, soll ausgerechnet im Mediaspree-Gebiet noch ein sogenanntes CarLoft-Haus, also Luxus-Wohnungen mit Autoaufzug, entstehen, und zwar im Grenzgebiet Treptow-Friedrichshain-Kreuzberg. Zu den Luxuslofts soll auch gleich noch ein weiteres, wohl wieder einmal sehr teures, Hotel ans Spreeufer gebaut werden.

Das Gebäude soll in der Nachbarschaft der Twin Towers errichtet werden und nur wenig höher als diese Bauten werden. Ein Bebauungsplan werde dazu erarbeitet. Hölmer zufolge könnte 2011 Baustart sein.

„Nur wenig höher“ kann in diesem Fall übrigens eine ganze Menge heißen: Die „Twin Towers“ sind mit 18 Stockwerken immerhin rund 60 Meter hoch und garantieren so nicht nur eine enorme (und irgendwann vielleicht auch profitable) Ausnutzung des Grundstücks, sondern auch viel Repräsentativität für die sich dort einmietenden Unternehmen.

Mit unseren Vorstellungen über ein Spreeufer für Alle ist das nicht vereinbar. Vor allem sind diese aktuellen Baupläne ein deutliches Zeichen dafür, dass das Mediaspree-Projekt einfach wie gehabt weiter umgesetzt wird, wenn wir uns nicht dagegen wehren. Unser Aktionstag am 5. Juni kommt also genau zur richtigen Zeit – und sollte auch nicht das Ende, sondern der Anfang von neuen, wilden, wütenden Protesten sein!

Flammende Rede: Glas brennt nicht, schade!

Tobias Kunze über Mediaspree auf dem Kreuzberg Slam am 1. September ’09:

..und hier der Direktlink zu youtube

Die bauen das Spreeufer zu…

Als im Januar der zweite Bau des Mode-Showroom-Unternehmens „Labels“ eröffnet wurde, war es ausgerechnet der Friedrichshain-Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz, der sich voll und ganz zur Mediaspree-Entwicklung bekannte:

„Ein solcher Erfolg war am Anfang nicht zu erwarten“, sagt Franz Schulz, der bündnisgrüne Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, und lobt auch die Architektur der Labels-Gebäude. Für die Entwicklung des Gebietes Mediaspree sei dies „ein wichtiger Baustein“. (Tagesspiegel vom 18.1.2010)

Es sollen also weiterhin – ungeachtet der Proteste und des Bürger_innenentscheids – schicke neue Firmen am Spreeufer platziert werden, damit die Aufwertung der angrenzenden Kieze gleich mit vorangetrieben wird. Gentrification lässt grüßen.

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